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Die wohltuende Wirkung der "Lebensrute" spüren ... .. ein uralter Brauch mit ganz viel Heilkraft und Magie

December 28, 2017

Die Tage rund um Weihnachten und Silvester bringen ganz viel Brauchtum und Symbolik mit sich. Seit Jahrhunderten ranken sich viele Traditionen und Bräuche rund um das Feiern der Weihnachtszeit. Die Ursprünge dieser Bräuche und Riten finden sich aber oft nicht wie von vielen Menschen vermutet im Christentum sondern ihre Wurzeln liegen wahrscheinlich viel tiefer! 

 

Wir finden sie z.B. in der keltischen oder germanischen Lebensweise wo zu dieser Zeit, rund um die Wintersonnenwende, die Wiedergeburt des Lichts (" der Sonne)
mit zahlreichen Winter- und Lichtbräuchen gefeiert wurde. Welcher Art auch immer Brauchtum ist - wichtig ist für mich nicht so sehr 'wer's erfunden hat' sondern das für mich stimmige Praktizieren! Soll heißen: Ich achte und schätze traditionelles Brauchtum aber ich spüre beim Anwenden natürlich auch immer hinein ob diese Rituale und Zeremonien für mich stimmig sind, mir gut tun und mich stärken. Meine Intuition lässt mich das ganz schnell erspüren. Gerne bringe ich beim Praktizieren von Bräuchen, Riten und Zeremonien auch meine eigene Handschrift, meine Schöpferkraft und Kreativität zum Ausdruck. Denn im Sinne meines schamanischen Verständnisses, ist das Wissen um die eigene Medizin - Dinge die mich nähren, mich stärken mir gut tun -  von entscheidender Bedeutung um auf seelisch, geistiger aber auch körperlicher Ebene gesund zu bleiben.

 

Heute ist der Tag der "unschuldigen Kinder", ein uralter Brauchtumstag an dem auch bei uns in Österreich noch vielerorts Kinder durch die Gegend ziehen um die Erwachsenen mit "Lebensruten" aus Tannenzweigen "zu schlagen". Wenn du jetzt denkst Rute?-Krampuss?-AUWEH!! dann liegst du aber falsch. Denn die Lebensrute wird in diesem Zusammenhang nicht zur Bestrafung verwendet sondern um Gutes zu tun, sie soll dem "geschlagenen" Gesundheit und Glück bescheren, sie soll sozusagen seine Lebensgeister erwecken! Und auch geschlagen wird eigentlich nicht sondern wenn man den uralten Brauch der Anwendung der Lebensruten therapeutisch versteht dann wird damit nur sanft über den gesamten (nackten) Körper gestrichen ;-) 

 

 

 

Für Menschen, Pflanzen und Tiere ist im heidnischen Weltbild Mutter Erde Quell aller Kraft, allen Lebens und Bäume und Sträucher vermitteln diese. Aus diesem Verständnis heraus wurzelt der Brauch des "Schlagens" mit der Lebensrute, durch die die verjüngende Kraft der Erde auf den Menschen aber auch auf Tiere oder Felder übergehen sollte.  Das Schlagen der Rute sollte Saft und Wachstumskraft übertragen und die Geister der Krankheit des Mißwachses aus dem Körper vertreiben. Die "Lebensrute" wird mit dem Brauch des "heidnischen Lebenweckens" verbunden, der mit Bestrafung nichts gemein hatte (Max Höfler) dabei kam meist ein Sippenmitglied als Naturgeist verkleidet und er übertrug mit einem symbolischen Schlag Fruchtbarkeit und Vitalität mit einen grünen Segnungszweig auf den Menschen. Schon bei vielen Urvölkern wurden Bäume (Teile davon) in unterschiedlichen Anwendungsformen als Medizin verwendet und auch der Volksglaube ging davon aus, das der ihnen innewohnende Geist eine hilfreiche Macht war um sich gegen Dämonen und krankmachende Energien zu wappnen. Kein Wunder also das für die Lebensruten häufig immergrüne Zweige wie Buchs, Tanne, Wacholder oder Eibe gewählt wurden schrieb man ihnen doch dämonenabweisende Kräfte zu.

 

 

Nicht nur bei den Naturvölkern dieser Erde auch bei schamanisch Praktizierenden wurde und wird die Lebensrute als Anwendung im Rahmen von Heilzeremonien und den damit verbundenen besonderen Riten (Beräuchern, Besprengen, Schlagen mit Ruten…) angewendet. Als ich das erste mal bei einer schamanischen Heilzeremonie mit den "Lebensruten" in Berührung kam war ich von deren Wirkung schlicht gesagt überwältigt. Die Kraft und Magie, die von dieser Anwendung ausgeht ist unbeschreiblich. Das Abstreichen mit "Lebensruten" eingebunden in eine stimmungsvolle, traditionelle Zeremonie ist seither für mich in regelmäßigen Abständen eine liebgewordene "Pflicht", die ganz viel zu meinem seelischen, geistigen und körperlichen Wohlbefinden beiträgt. 

 

Das Auswählen und rituelle Sammeln der dafür benötigten Materialien in unberührter Natur ist dabei der erste Schritt dieser Zeremonie also habe ich mich heute ganz früh aufgemacht um mir die Zweige für meine "Lebensrute" zu besorgen  Schon beim Gehen durch die Natur war das Locken und Rufen der einzelnen Bäume und Sträucher ganz stark spürbar und so kam ich wie von magischer Hand geführt zu meiner Medizin", den Bäumen und Sträuchern die zu meiner Lebensrute gebunden werden wollten. Natürlich sehe ich diese Gaben nicht als selbstverständlich sondern als Geschenk des Himmels, von Mutter Erde und im Sinne des - Alles ist mit allem verbunden - gibt man, wenn man etwas nimmt auch wieder etwas zurück! In welcher Form auch immer, ob als Geschenk in Form ausgesprochener Worte, das Legen eines Mandalas oder auch das Pflanzen einer Blume, eines Strauchs oder eines Baumes ist eine Selbstverständlichkeit. Nur wenn wir mit den Dingen die uns umgeben, die uns Nahrung und Heilung zugleich sind achtsam umgehen, werden diese uns allen und den nächsten Generationen auch noch zur Verfügung stehen. Für mich ist diese Haltung eine Selbstverständlichkeit und ein absolutes "Muss" damit wir Menschen auf dieser schönen Erde auch in Zukunft leben (überleben) können.", 

 

Ich weiß ja nicht wie es dir geht aber nach einem längeren Aufenthalt in der Natur bin ich immer wieder wie ausgewechselt. Alles Schwere und so manche Last ist dann wie vom Winde weggefegt und mit neuer Leichtigkeit geht's dann zurück nach Hause. Auch heute war es wieder besonders belebend für mich und darum freue ich mich jetzt mit der Leichtigkeit und Unbeschwertheit eines "unschuldigen Kindes' schon so richtig auf zu Hause, wo noch eine ganz besonderes schöne und wohltuende Zeremonie, verbunden mit meiner Lebensrute, himmlisch duftenden Räucherkräutern und einem eigens für diesen Anlass hergestellten, magischen Badezusatz auf mich wartet!

 

 

 

Einen schönen segensreichen Tag wünsche ich euch noch,

möge des Lesen des Textes und das Betrachten der Bilder

auch euch gut tun und eure "Lebensgeister" erwecken!

 

Das wünsche ich euch von ganzem Herzen

Eure 
Regina

 

 

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